Junge Union regt flexible Lärmschutzzeiten zur Fußball-Weltmeisterschaft an

am Samstag, 07 Juni 2014.

Spätestens seit der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland zählt die Übertragung von Fußballspielen auch unter freiem Himmel zu den Höhepunkten in Donauwörth. Bei der diesjährigen WM in Brasilien vom 12. Juni bis 13. Juli können jedoch aufgrund der Zeitverschiebung Probleme auftreten.

Mehr als 20 Spiele werden erst nach 22 Uhr deutscher Zeit angepfiffen, wodurch es zu einer Kollision mit den vor Ort bestehenden Sperrzeiten kommen kann. Die Bundesregierung hat bereits gehandelt und eine Änderung der Lärmschutzverordnung für die WM veranlasst.

Um eventuellen Streitigkeiten während der WM vorzubeugen, regt die JU Donauwörth an, dass die Große Kreisstadt Donauwörth den von der Bundesregierung geschaffenen Spielraum nutzt und Ausnahmen von den bestehenden Verordnungen insbesondere für den Bereich des Rieds zulässt. Aus Rücksichtnahme auf die Anwohner wird von der JU vorgeschlagen die Ausnahmen auf Spiele mit Beteiligung der deutschen Mannschaft, die Halbfinalspiele, das Spiel um Platz 3 und das Finale zu beschränken.

Jonathan Schädle, Vorsitzender der JU Donauwörth, begründete den Antrag: „Die Fußball-WM ist das zentrale Sportereignis im Jahr 2014 und bringt Menschen aller Generationen vor Ort zusammen. Gerade im Ried hat das gemeinsame Mitfiebern im Freien vor den Kneipen schon lange Tradition. Wir wollen dazu beitragen, dass dieses Ereignis möglichst viele Menschen genießen können.“

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