Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Veitshöchheim

am Sonntag, 25 Oktober 2015.

Landesversammlung der Jungen Union Bayern in Veitshöchheim

Der Landesparteitag der Jungen Union (JU) Bayern in Würzburg/Veitshöchheim stand ganz im Zeichen der Asylproblematik. Bevor allerdings die Delegierten mit den CSU-Rednern inhaltliche Themen diskutierten, standen die turnungsgemäßen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Alter und neuer Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern ist MdL Dr. Hans Reichhart (Landkreis Günzburg). 

Die Delegierten votierten mit 95,9 % der gültigen Stimmen für den Schwaben. Auch Delegierte aus dem JU-Kreisverband Donau-Ries waren auf dem „Familientreffen der Jungen Union Bayern“. Darunter der JU-Kreisvorsitzende und Kreisrat Franz Ost jun.: „Es ist nicht nur ein mediales Spektakel, wir können uns auch in lockerer Atmosphäre miteinander austauschen und lernen den ein oder anderen politischen Entscheidungsträger von morgen kennen.“

Nach den Neuwahlen gaben sich namhafte CSU-Politiker die Ehre, mit den Delegierten des Parteinachwuchses zu diskutieren. Den Auftakt machte CSU-Generalsekretär MdB Andreas Scheuer. Der stellte nochmals klar, dass die Union angesichts der nach Europa strömenden Flüchtlingsmassen in der Pflicht stehe, die Besorgnisse und Ängste der Bürger in Bayern zu vertreten. Der CSU-Generalsekretär wörtlich: „Wir lassen uns nicht in irgendeine Ecke schieben. Wir sind die Mitte der Gesellschaft!“. Ministerpräsident Horst Seehofer forcierte nochmals seine Kritik am Kurs der Schwesterpartei und stellte klar, dass einer „Willkommenskultur“ schleunigst eine „Verabschiedungskultur“ folgen müsse, „ansonsten laufe der Freistaat Gefahr zu kollabieren. Den Abschluss machte der Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, der sagte: „Man sagte uns, wir verteidigen Deutschland am Hindukusch, aber nicht, der Hindukusch kommt jetzt zu uns.“

 

Die Landesversammlung der JU Bayern war ein voller Erfolg. Sie traf den Nerv der jungen Bayern und machte Hoffnung, dass sich in Sachen Asyldebatte ganz auf die bayerische JU und CSU verlassen kann.

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