Fairplay im Wahlkampf?

am Sonntag, 02 Februar 2014.

Dem aufmerksamen Donauwörther dürften die Plakate anlässlich der Kommunalwahl aufgefallen sein, die seit Samstagabend im gesamten Stadtgebiet aufgestellt wurden. Dass diese Plakate weitgehend gleichzeitig auftauchen, liegt an der Reglementierung seitens der Stadt Donauwörth.

Mit den Stimmen unter anderen der SPD wurde in einer Kampfabstimmung im Verwaltungsausschuss des Stadtrats der früheste erlaubte Zeitpunkt für das Plakatieren auf Samstag 18 Uhr festgesetzt. Umso verwunderlicher ist es, dass sich ausgerechnet die SPD und die BfD nicht an die eigenen Beschlüsse gehalten haben. Die ersten SPD Plakate wurden bereits um 17:20 Uhr im Stadtgebiet gesichtet. Und als die anderen Parteien, die sich an die Absprachen gehalten haben, loslegen wollten, waren die begehrtesten Plätze bereits mit Plakaten besetzt. Nun ist der taktische Vorteil, der durch die frühere Reservierung attraktiver Standplätze erreicht wird, vermutlich vernachlässigbar, allerdings wirft diese Aktion ein interessantes Licht auf die Einstellung der beteiligten Personen. Es bleibt letztlich dem Bürger selbst überlassen, zu urteilen, was die Damen und Herren der SPD und BfD von mehrheitlichen Entscheidungen des Gremiums halten, in das sie am 16. März gewählt werden wollen.

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